Rückblick 2. Ausbildertagung

Die Technik im Raum wurde eingerichtet, die Tagungsmappen und Giveaways bereits am Vorabend gepackt und bereitgestellt. Alles war angerichtet für die zweite Ausbildertagung der intersyst gmbh am 19. Juni in Dresden. Bereits in den frühen Morgenstunden schien die Sonne bei wolkenlosem Himmel und warmen Sommertemperaturen.

Mit dem Eintreffen der ersten Gäste stieg die Anspannung bei Veranstalterin Jana Simmat, Geschäftsführerin der intersyst gmbh. Ein paar organisatorische Fragen hier, die Begrüßung der Referenten da. Alles sollte möglichst perfekt sein.

Gegen 9:30 Uhr ging die Veranstaltung im voll besetzten Tagungsraum des nh Collection Hotels Dresden am Altmarkt pünktlich los. Nach der Begrüßung der Gäste stieg Frau Simmat gleich ins Thema “Generation always on - Kommunikation mit der Generation Z” ein. Sie fokussierte sich insbesondere darauf, auf welchen Plattformen die Zielgruppe kommuniziert, welche Messenger-Dienste im Arbeitskontext Vor- und Nachteile haben und ging auf verschiedene Aspekte im Online-Recruiting ein.

Nach dem Applaus und einigen Rückfragen kam mit Klara Michel eine Referentin zu Wort, die sich für ein Studium entschied und erst vor kurzem von Düsseldorf nach Berlin gezogen ist. In einer Selbstanalyse erklärte sie den anwesenden Gästen, was die Generation Z ausmacht und wie sie sich selbst sieht. Junge Menschen sind aus ihrer Sicht weder egoistisch noch desinteressiert oder nur auf Anerkennung aus. Vielmehr interessieren sie sich für Politik und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nur eben anders und mit einer für andere Generationen nicht so leicht nachvollziehbaren Art und Weise.

Beim nachfolgenden Impuls von Ralf Wuzel, Gründer der “Gesundheitsstrategen”, getraute sich kaum noch jemand das Mobiltelefon in die Hand zu nehmen, je länger er zum Thema “Digitaler Stress” referierte. Was macht der Umgang mit dem Smartphone im Arbeitsalltag? Dauernd wird die Arbeit unterbrochen. Der Blick schweift zum Handydisplay und der Gedanke, den man eben noch hatte, ist weg. Es könnte ja wieder mal die Welt einstürzen. Der einzige, der es nicht wüsste, sei man selbst. Im Arbeitsalltag ist der digitale Stress meist hausgemacht. Warum lange E-Mails schreiben, die viel Zeit in Anspruch nehmen und am Ende doch falsch verstanden werden? Dann lieber gleich einen Anruf tätigen, anstatt Missverständnisse per E-Mail auszuräumen und alle anderen betreffenden Mitarbeiter in Kopie zu setzen.

Mittagspause. Zeit für den kleinen und großen Appetit sowie anregende Gespräche mit den anderen Teilnehmern. Auf dem Speiseplan standen sowohl kleine Häppchen, mediterrane Küche und ein paar “kleine Sünden”, die trotzdem keiner bereute. Um dem Mittagsloch zu entfliehen gab es von Sarah Smitkiewicz im Anschluss praktische Übungen für ein entspanntes Sehen. Die Reißverschlussübung sowie eine “umgefallene” Acht sind nur zwei vorgestellte Übungen, die am Arbeitsplatz und in den Pausen gemacht werden können, um die Belastung der Augen am PC-Bildschirm zu senken.

Einen Ausblick wie Lernen künftig aussehen kann, zeigten Anna Gilbers und Venessa Keucher von PrüfungsTV. Digitale Lerninhalte und Anwendungen machen auch vor der Ausbildung keinen Halt. Egal ob theoretische Prüfungsinhalte vor dem Abschluss einer Ausbildung oder ein digitales Berichtsheft. Analog war gestern. Viele Jugendliche der Generation Z und Digital Natives ziehen digitale Anwendungsmöglichkeiten vor. Zwangsläufig müssen sich auch Unternehmen mit diesen Möglichkeiten auseinandersetzen. Werden diese ignoriert, sinkt die Attraktivität des Unternehmens bei Jugendlichen.

Als am Nachmittag nebenan auf dem Altmarkt bereits die ersten Sportenthusiasten Beachvolleyball spielten, war ein Programmpunkt noch offen. Ohne dem Wissen, was auf Frau Simmat und die Gäste zukommen könnte, erläuterte Businesstrainer Tom Hillebrand humorvoll anhand seiner eigenen Methode, welche Wirkung Kommunikation mit der richtigen Ansprache auf andere Mitarbeiter hat und wie Veränderungsprozesse im Unternehmen positiv gestaltet werden können - oder auch nicht.

Nach dem Ende der Veranstaltung schien die Sonne nicht nur weiterhin am blauen Himmel, sondern auch beim gesamten Organisationsteam der intersyst gmbH. Alle waren sich einig: ein Wiedersehen gibt es auch im nächsten Jahr zur dritten Auflage der Ausbildertagung. Gleiche Örtlichkeit, tolles Programm und interessierte Teilnehmer. Versprochen!

*Auf Grund der Lesbarkeit verzichten wir teilweise auf die männliche bzw. weibliche Bezeichnung. Gemeint sind aber selbstverständlich alle Geschlechter.

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